Gesellschaft der Einsiedelei St. Verena

Die Gesellschaft

Geschichte

Die Gesellschaft der Einsiedelei St. Verena wurde bereits 1810 als Förderverein gegründet. Ihr Präsident war damals kein Geringerer als Ludwig von Roll, der Gründer der von Roll`schen Eisenwerke. In den Wirren der Zeit löste sich die Gesellschaft jedoch bereits 1813 wieder auf.

180 Jahre später, gegen Ende des zwanzigsten Jahrhunderts, wurde sie neu gegründet. Ihre Aufgaben sind:

- Unterstützung von Restaurierungs- und Unterhaltsarbeiten an den Gebäuden und Kunstdenkmälern der Einsiedelei und ihrer Umgebung,
- Veranstaltung kultureller Anlässe wie Führungen, Vorträge und Ausstellungen zur Verenaschlucht, zur Einsiedelei und zum Meditationsweg.

Sie arbeitet hierbei eng mit der Bürgergemeinde Solothurn, der Stiftung Kreuzen und mit der Denkmalpflege des Kantons zusammen. Zwischen 1993 und 2003 hat sie über 365'000 Fr. in die Einsiedelei investiert.

Das bedeutendste Projekt der Gesellschaft war die Wiedererrichtung des Kreuzweges aus dem Jahr 1613 als zeitgemässen Meditationsweg. Wie im frühen 17. Jahrhundert konnten Solothurner Familien als Stifter der einzelnen Stationen gewonnen werden. Als Kunstschaffende wirkten der Steinbildhauer Til Frentzel aus Rüttenen und die Zuger Malerin Maria Hafner.

Der Meditationsweg war sogar Anlass zu einem Oratorium, das die Gesellschaft in Auftrag gab. Der Text stammt von Silja Walter, die Musik von Carl Rütti. Das Oratorium „Solothurner Kreuzweg“ wurde am 1. April 2001 in der Kathedrale St. Ursen feierlich uraufgeführt.

Projekte

Von den zahlreichen kleineren Projekten, welche die Gesellschaft im Laufe der Zeit realisiert hat, seien hier nur die Restaurierung des Altars und der Fenster mit den Glasbildern in der Kirche zu Kreuzen erwähnt.

 

 

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